Schere bei Einstiegsbesoldung schließt sich etwas, Saarland holt auf

Berlin. Die Unterschiede bei Anfangsgrundgehältern bei jungen Richtern und Staatsanwälten nähern sich an. Das zeigt der zum Jahreswechsel 2019/2020 neu erhobene Ländervergleich der Besoldung von Richtern und Staatsanwälten. Nach aktuellen Zahlen des Deutschen Richterbundes (DRB) erhält zwar ein junger Richter oder Staatsanwalt in Bayern monatlich mit rund 4580 Euro brutto 679 Euro mehr Gehalt als ein Berufsanfänger im Saarland, aber die Differenz beträgt nur noch rund 17 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es noch 27 Prozent. Der Grund ist eine Anhebung der Vergütung im Saarland um rund 400 Euro. Zwar zahlt das Bundesland mit rund 3901 Euro nach wie vor am wenigsten bei der Besoldung, hat aber damit die Lücke verkleinert, da alle anderen Bundesländer die Gehälter nur um durchschnittlich 142 Euro angehoben haben.

Neben dem Saarland bilden Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern, dicht gefolgt von Thüringen die Schlusslichter bei der Besoldung bei jungen Richtern und Staatsanwälten. Am besten verdienen sie in Bayern, Hamburg und Baden-Württemberg, gefolgt vom Bund. Bei Richtern und Staatsanwälten mit langjähriger Berufserfahrung geht die Gehaltsschere allerdings wieder weiter auseinander.

Nachzulesen ist der Ländervergleich in all seinen Einzelheiten hier.

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Bild von Matthias Schröter Matthias Schröter Pressesprecher
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