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17.08.2017

Deutscher Richterbund verleiht zum 10. Mal seinen Menschenrechtspreis

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17.12.2009

Am 17.12.09 wird zum zehnten Mal die Verleihung des Menschenrechtspreises des Deutschen Richterbundes im Max Liebermann Haus in Berlin stattfinden.
Der Preis wurde 1991 gestiftet.

Seither verleiht der Deutsche Richterbund alle zwei Jahre den Menschenrechtspreis, mit dem Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte und deren Organisationen aus aller Welt geehrt werden, die sich - schwierigen politischen Umständen und Repressalien zum Trotz - um die Durchsetzung der Menschenrechte verdient gemacht haben.
Der Preis ist ein Zeichen der Anerkennung des Mutes dieser Menschen und der Solidarität mit ihnen.

Der DRB möchte mit dem Menschenrechtspreis einen Beitrag zur Stärkung und Respektierung der allgemeinen Menschenrechte und Grundfreiheiten leisten.

Diesjähriger Preisträger ist Anwar al-Bunni, syrischer Rechtsanwalt und Menschenrechtsaktivist, der wegen Kritik am syrischen Staat zur Zeit im Gefängnis sitzt.
Anwar al-Bunni hat sich trotz vehementer Einschüchterungen und Diffamierungen und letztlich seiner Verhaftung stets aktiv und überzeugt für die Einhaltung der Menschenrechte in Syrien eingesetzt.

Mit der Verleihung des Preises ist die Hoffnung verbunden, international auf das Schicksal al-Bunnis aufmerksam zu machen.

Weitere Informationen über den Menschenrechtspreis und die bisherigen Preisträger finden Sie hier.

Den Beitrag "Mit erhobenem Haupt und einem Lächeln - Anwar al-Bunni" von Peter Franck und Ruth Jüttner (Amnesty International) finden Sie hier.

Auf Wunsch kann ein Foto des Preisträgers bei der Geschäftsstelle des DRB angefordert werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Günter Drange, Bundesgeschäftsführer des DRB, Tel.: 030/20 61 25-0, Fax: 030/20 61 25-25, E-Mail: info@drb.de.