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9. Januar 2006
Der Deutsche Richterbund (DRB) wendet sich entschieden gegen dieses Vorhaben, weil es mittelfristig zu einem unverantwortbaren Qualitätsgefälle in der Justiz führen wird. Eine solche, allein dem Sparziel geschuldete Kompetenzübertragung wird arme Länder veranlassen, in der Justiz (noch) weiter zu sparen und die Besoldung zu verringern. Der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Wolfgang Arenhövel: Zu Recht hat die Bundesjustizministerin bereits Ende 2004 darauf hingewiesen, dass nur bei bundeseinheitlicher Besoldung auch finanzschwächere Länder qualifizierten Nachwuchs für die Justiz werden gewinnen können und die Justiz in ihrer Bedeutung für den sozialen Frieden und den Standort Deutschland nicht beeinträchtigt wird.
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