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18.4.2014

Law - made in Germany. Bündnis für das deutsche Recht will internationalen Wettbewerb der Rechtsordnungen

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27.10.2008

Das deutsche Recht mit seinen kontinentaleuropäischen Wurzeln soll künftig stärker am globalen Wettbewerb der Rechtsordnungen teilnehmen. Das will ein Bündnis für das deutsche Recht erreichen, das sich heute in Berlin vorgestellt hat.

Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) und die juristischen Berufsorganisationen Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), Deutscher Anwaltverein (DAV), Deutscher Richterbund (DRB), Bundesnotarkammer (BNotK) und Deutscher Notarverein (DNotV) wollen mit ihrem Bündnis vor allem bei Unternehmen im Ausland für die Effektivität und hohe Kostentransparenz des deutschen Rechts werben.

Die Zeit ist reif, gemeinsam auf die Vorzüge des deutschen Rechts international hinzuweisen: Deutschland gehört zu den wirtschaftlich leistungsstärksten Ländern der Welt. Deutsche Produkte genießen weltweites Ansehen. "Made in Germany" ist daher ein internationales Qualitätssiegel. Das deutsche Recht trägt zu diesem Erfolg erheblich bei. Es ist effizienter, kostengünstiger und berechenbarer als andere Rechtsordnungen - gute Gründe für Investitionen in Deutschland.

Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) hat daher mit den deutschen juristischen Berufsorganisationen ein gemeinsames Positionspapier verabschiedet, das ein Zehn-Punkte-Rahmenprogramm für die Vorteile des deutschen Rechts auch im globalen Rechtsverkehr enthält. In diesem Rahmenprogramm heißt es:

"Deutschland muss sich im internationalen Wettbewerb der Rechtsordnungen stärker als bisher engagieren. Dies gilt sowohl für die Außendarstellung des kontinentalen Rechtsstandorts Deutschland als auch für die internationale rechtliche Zusammenarbeit mit anderen Staaten."

Die juristischen Berufsorganisationen werden in Kürze eine Broschüre mit den Vorzügen des deutschen Rechts unter dem Motto "Law made in Germany" veröffentlichen, die zum Auftakt einer Informationsaktion werden soll.

Pressekontakt:
Dr. Günter Drange, Bundesgeschäftsführer des DRB, Tel.: 030/20 61 25-0, Fax: 030/20 61 25-25, E-Mail:
info(at)drb.de.