Sie sind hier: www.drb.de > Pressemeldungen > 2014
27.07.2017

Dritter Teil der DRB – Reihe „Justiz im Dialog“ findet in München statt

13/14

24.06.2014

Wie viel Öffentlichkeit verträgt die Hauptverhandlung?
Dritter Teil der DRB – Reihe „Justiz im Dialog“ findet in München statt

Berlin/München. Spektakuläre Prozesse gegen Prominente und die Vergabe der Plätze im NSU-Prozess haben eine bundesweite Debatte über die Öffentlichkeit von Gerichtsverhandlungen ausgelöst.

Traditionell ist die „Öffentlichkeit“ auf den Zuschauerraum des Sitzungssaals beschränkt. Sie dient der Kontrolle des Gerichts, nicht der Unterhaltung des Publikums.

Hat sich dieser Grundsatz im Zeitalter der Mediendemokratie überholt? Spricht etwas gegen eine Übertragung der Hauptverhandlung – etwa in einen anderen Sitzungssaal? Und wie lässt sich dies mit den Persönlichkeitsrechten der Beteiligten angemessen in Ausgleich bringen?

Der Vorsitzende Richter am Landgericht Thomas Bott, die Diplompsychologin Dr. Monika Aymans und der Rechtsanwalt Andreas von Máriássy diskutieren darüber, ob der Öffentlichkeitsgrundsatz ausgeweitet werden soll und wie eine Änderung des Gerichtsverfassungsgesetzes aussehen könnte.

Die von dem Juristen und Journalisten Martin W. Huff moderierte Veranstaltung mit dem Thema

„Öffentlichkeit im Gericht: Kontrolle, Information oder Entertainment?“

beginnt am Mittwoch, den 02. Juli 2014 um 18.00 Uhr
im Künstlerhaus am Lenbachplatz, Lenbachplatz 8 , 80333 München.

Eingangsstatements halten der ARD – Rechtsexperte Frank Bräutigam und die stellvertretende Vorsitzende des Richterbundes Andrea Titz. Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

Zum Hintergrund:
In der bundesweiten DRB-Reihe „Justiz im Dialog“ stellen sich Richter und Staatsanwälte in sechs Metropolen Diskussionen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu den rechts- und justizpolitischen Herausforderungen dieser Tage.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Elisabeth Sift, Pressesprecherin des DRB,
Telefon: 030/20 61 25-12, E-Mail:
sift(at)drb.de