Sie sind hier: www.drb.de > Pressemeldungen > 2014
29.03.2017

„Justiz im Dialog“ geht in die zweite Runde

12/14

04.06.2014

„Justiz im Dialog“ geht in die zweite Runde
Wie spezialisiert muss die Justiz sein?

Berlin/Hannover. Ist das Bild vom Richter als Alleskönner angesichts einer immer differenzierteren Gesetzgebung heute noch zeitgemäß? Darauf werden Vertreter aus Justiz, Anwaltschaft und mittelständischer Wirtschaft am 12. Juni bei der zweiten Runde der vom Deutschen Richterbund organisierten Reihe „Justiz im Dialog“ klare Antworten geben.

Von Richtern und Staatsanwälten wird viel erwartet: Zivilrichter sollen hochkomplexe Sachverhalte sofort durchdringen, zügig verhandeln und rechtlich richtig entscheiden. Sie müssen sich mit Softwareverträgen ebenso auskennen wie mit Vergabeverfahren, Arzthaftungssachen genauso kompetent beurteilen wie Bauverträge. Staatsanwälte und Strafrichter sollen Großverfahren in Wirtschaftsstrafsachen ebenso sachverständig wie schnell bearbeiten.

Die Leiter der Rechtsabteilungen der Dirk Rossmann AG und der Konica Minolta GmbH, Stefan Kappe und Christian Loosen, der Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle, Thomas Remmers, und der Präsident des OLG Celle, Peter Götz von Olenhusen, geben ihre Einschätzungen ab, wie eine zukunfts- und leistungsfähige Justiz aufgestellt sein muss.

Die von dem Journalisten Peter Mlodoch moderierte Podiumsdiskussion mit dem Thema

„Generalist versus Spezialist: Anforderungen an eine leistungsfähige Justiz“

beginnt am Donnerstag, den 12. Juni 2014 um 17.00 Uhr
im Alten Rathaus Hannover, Karmarschstraße 42, 30159 Hannover.

Der Abend verspricht spannende Erkenntnisse und klare Aussagen zu Zustand und Zukunft der Justiz. Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

Zum Hintergrund:
In der bundesweiten DRB-Reihe „Justiz im Dialog“ stellen sich Richter und Staatsanwälte in sechs Monaten in sechs Metropolen Diskussionen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu den rechts- und justizpolitischen Herausforderungen dieser Tage.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Elisabeth Sift, Pressesprecherin des DRB,
Telefon: 030/20 61 25-12, E-Mail:
sift(at)drb.de